Achtsamgänge

Achtsamgänge

#30 Mit Fokus auf das Hara durch die Natur

Für mehr Stärke und Resilienz

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Anna
Aug. 24, 2025
∙ Bezahlt

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Stürmische Tage

Die letzte Woche war stürmisch. Ich habe viel Ungerechtigkeit, Unmenschlichkeit und Unverständnis erlebt. Doch in all dem konnte ich beobachten, einen kühlen Kopf bewahren, Resilienz zeigen, Lösungen finden, Rückhalt geben und spüren. Und immer wieder fühlen: Zusammenhalt trägt.

Besonders wichtig war es für mich, die Liebe auszudehnen und uns als Familie – im größeren Sinn – zu stärken. Am wichtigsten war es auf die Führung zu vertrauen.

Vor einigen Wochen schrieb ich über „In die Arme der Mutter laufen“. Genau das war es, was mich zentriert hat in dieser aufregenden Woche. Hier findest du nochmal die Gehmeditation dazu:

In unserem kleinen Fluss im Wald, der gerade wenig Wasser trägt, hockte ich mich auf einen Stein und beobachtete, wie das Wasser an mir vorbeifloss. Ich war sicher auf meinem Platz, nichts konnte mir den Boden unter den Füßen wegziehen. In mir sortierte sich alles und ich erkannte wieder einmal, dass ich in der Natur das Gehaltenwerden am deutlichsten spüre.

Ich ging weiter achtsam, langsam, mit Fokus auf mein Hara-Zentrum – in die Arme der Mutter Natur. Dort, wo ich mich so sehr eins fühle, wo ich weiß, dass ich heil bin. Heil sein bedeutet für mich nichts anderes als angebunden zu sein an das Göttliche.

Hier kommt ein kurzer Demo-Ausschnitt von dem Lied ‘In die Arme der Mutter’, das dazu entstanden ist. Dieses soll bald auf meinem neuen Album erscheinen. Mit einem Paid-Abo unterstützt du die Finanzierung der neuen Platte. Du findest bereits Musik von mir auf allen Streaming-Plattformen unter Anna Nittmann und Anna & Shem. Auch neu sind einige meiner Gehmeditationen auf Insight Timer, einer kostenlosen Meditationsapp. Schau gern mal rein.

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Resilienz hat einen Ort im Körper

Resilienz ist nicht nur ein geistiger Zustand. Sie hat einen Ort in uns – das Hara. Dieses Wort aus dem Japanischen bezeichnet die Mitte unseres Bauches, 3 fingerbreit unterhalb des Nabels. In vielen Traditionen gilt das Hara als Zentrum der Lebenskraft, der Balance, der inneren Stärke.

Wenn wir in Verbindung mit unserem Hara sind, sind wir geerdet. Wir können Stürme überstehen, ohne umzufallen. Wir spüren: Ich bin hier. Ich bin gehalten. Ich bin stark.

Nervensystem & innere Mitte

In Zeiten von Stress aktiviert unser Nervensystem oft Kampf, Flucht oder Erstarrung. Wir verlieren die innere Balance. Der Fokus auf das Hara kann helfen, in die Regulation zurückzufinden.

  • Tiefe Atmung in den Bauch signalisiert Sicherheit.

  • Die bewusste Wahrnehmung des Körperzentrums beruhigt.

  • Von hier aus fühlen wir uns stabiler, verbundener, widerstandsfähiger.

Resilienz heißt nicht, dass uns Stürme nichts anhaben. Es heißt, dass wir tief verwurzelt sind – wie ein Baum, der sich biegt, aber nicht bricht.

Mini-Achtsamkeitsübung: ‘Das Hara spüren’

  • Setze dich aufrecht hin.

  • Lege beide Hände sanft unterhalb des Nabels.

  • Atme tief in diesen Bereich hinein.

  • Stell dir vor, du atmest Kraft und Stabilität ein.

  • Beim Ausatmen lass Anspannung und Sorgen los.

Spüre: Hier ist deine Mitte. Hier bist du sicher. Hier wohnt deine Stärke.

Mein Achtsamgang-Impuls für Dich

(als geführter Audio-Spaziergang mit Reflexionsfragen hinter der Paywall)

„Mit Fokus auf das Hara gehen“

Diese Woche lade ich dich ein, bewusst mit dem Fokus auf dein Hara zu gehen.

▪ Gehe langsam, spüre den Kontakt deiner Füße zum Boden.
▪ Richte deine Aufmerksamkeit auf den Bereich unterhalb deines Nabels.
▪ Stell dir vor, jeder Schritt entspringt aus dieser Mitte.
▪ Spüre die Kraft, die dich trägt, auch wenn es stürmt.

Lass dich von deiner Mitte führen. Erlebe, wie sich dein Körper stabilisiert und dein Geist klarer wird.

Ich wünsche dir eine Woche, in der du deine Stärke spürst – nicht als Härte, sondern als tiefe Verwurzelung.


Mögest du dich getragen fühlen von deiner Mitte, und aus ihr Kraft schöpfen.

Herzensgrüße
Anna 🌿✨

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